Name Regisseur Erscheinungsjahr Details
69 2007 Link
Abschiebung im Morgengrauen – Alltag in der Ausländerbehörde Michael Richter 2005 Link
Anarchism in America Joel Sucher 1983 Link
Bastards of Utopia Maple Rasza 2010 Link
Buenaventura Durruti Anarchist Jean-Louis Comolli 1999 Link
Captured Ben Solomon 2008 Link
Corporation, The Mark Achbar 2003 Link
Diary of Sacco and Vanzetti David Rothauser 2004 Link
Die freie Arbeiterstimme: die jüdischen Anarchisten Steven Fischler 1980 Link
Die Geschichte der CIA William Karel 2003 Link
Die Konsensfabrik Mark Achbar 1992 Link
Die lange Hoffnung Pepe Danquart 1984 Link
Die Wobblies Stewart Bird 1979 Link
Die zweite Hinrichtung des Georg Elser Jutta Neupert 2009 Link
Durruti – Biographie einer
Legende
H.-M. Enzensberger 1972 Link
Durruti in der spanischen Revolution Paco Rios 1998 Link
Ein Volk in Waffen CNT Barcelona 1937 Link
Emma Goldman – An Exceedingly Dangerous Woman Mel Bucklin 2004 Link
Ethel MacDonald: An Anarchist’s Story Mark Littlewood 2007 Link
Foucault-Reihe I: Foucault gegen Foucault Arte 2014 Link
Foucault-Reihe II: Rick Roderick on Foucault Telekolleg 1993 Link
Fourth World War Big Noise 2003 Link
Herzlichen Glückwunsch…die Mainzer Straße wird geräumt Katrin Rothe 2010 Link
Irgendwie Irgendwo Irgendwann Hafenstraßler_innen 1987 Link
Just Do It Emily James 2011 Link
Kaufen für die Müllhalde Cosima Dannoritzer 2010 Link
Kurt Gustav Wilckens Osvaldo Bayer 1989 Link
Lucio Urtubia --- 2007 Link
Nestor Machno Helene Chatalain 1996 Link
Neun Tage hinter Barrikaden Dänische Aktivist_Innen 1986 Link
Pasaremos – Wir werden durchkommen Karl Brousek 1987 Link
Rauchhaus Klaus Siegfried 19xx Link
Reclaim The Streets Agustin de Quijano 1998 Link
Roses on my Table Ethan Silverstein 2011 Link
Rudolf Rocker Christian Hohoff 1988 Link
Sacco and Vanzetti Peter Miller 2006 Link
Sag niemals nie Besetzer_Innen der Mainzer Straße 1991 Link
Soma – An Anarchist Therapy Nick Cooper 2006 Link
Spezial Argentinien Kanal B 2002 Link
Squat It The Russian Way Aktivist_Innen aus Russland 2012 Link
Steffi bleibt! Filmakademie Baden-Württemberg/Steffi BewohnerInnen 1997 Link
Street Politics 101 submedia.tv 2013 Link
Strike Bike RSB4 2008 Link
Taksim Commune Global Uprising 2013 Link
Tanz auf dem Vulkan Kollektiv Videotie 1987 Link
Vivir la Utopia Juan Gamero 1997 Link
Von der modernen Sklaverei --- 2009 Link

69


Mit der Räumung 2007 wurde das 25 Jahre zuvor besetzte Ungdomshuset zerstört und damit – dem Zitat folgend – einer anderen übleren Stadt Vorschub geleistet. Die Doku beleuchtet die Wochen um die Räumung mit teils intimen Einblicken, was das Haus für die Nutzer_Innen bedeutete. So spricht ein Aktivist von der Bedeutung als persönlicher Schutzraum vor der herrschenden Homophobie in der Gesellschaft. Die Wichtigkeit des Projekts spiegelt sich auch in der Wut und in dem Frust wider, die zum Nährboden des radikalen Widerstands wurden.
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Abschiebung im Morgengrauen

In dieser Dokumentation gibt es erschreckende Einblicke in den Alltag der deutschen Abschiebepraxis, die exemplarisch für die rassistische Normalität unserer Gesellschaft und deren Gesetzgebung steht. Michael Richter und sein Team hielten sich insgesamt 15 Tage in einer sogenannten Ausländerbehörde in Hamburg auf und dokumentierten dabei das „Alltagsgeschäft“ mit der Abschiebung von Menschen, für die es in derartigen Institutionen wirklich erschreckend wenig Verständnis und/oder Mitleid für die Situation der Opfer dieser Maschinerie gibt. Ausserdem werden Abschiebungen mit der Kamera verfolgt und auch auf die Flüchtlingshilfe wird eingegangen.
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Anarchism in America


„Anarchism in America“ ist eine Einführung in die Prinzipien und Ideengeschichte des Anarchismus. Dabei wird der Film als Entdeckungsreise der Regisseure vorgestellt. Es kommen viele Akteure zu Wort, wie z.B. Murray Bookchin, Karl Hess (ehemals Ghostwriter für republikanische Politiker) oder die Dead Kennedys.
Inhaltlich greift die Dokumentation viele Themen auf. So wird Geschichte des Anarchismus im Allgemeinen und in Amerika im besonderen beschrieben. Dabei wird auf die spanische Revolution und Emma Goldman eingegangen. Eine weitere Frage, die die Filmemacher versuchen zu beantworten, ist die Frage nach der Verortung anarchistischer Prinzipien in der „amerikanischen Mentalität“
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Bastards of Utopia

Three Croatian activists fight to change the world. As children, they lived through the collapse of Yugoslavia. But now, amid the aftershocks of socialism’s failure, they fight in their own way for a new leftism. Whether clashing with police or squatting in an old factory, these activists risk everything to live their politics. In the middle of it all a skeptical American is won over by their cause and even goes to jail with them. But as the setbacks mount, will they all give up the fight? The film, shot during years of fieldwork with a Croatian anarchist collective, applies EnMasseFilm’s unique blend of observation, direct participation and critical reflection to this misunderstood political movement.
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Buenaventura Durruti Anarchist

Den schwarz-roten Faden des Films bilden Probearbeiten der spanischen Gruppe Els Joglars, die versuchen das Leben, die Begeisterung, das Gedankengut und die Taten von Durruti, Ascaso und Garcia Oliver und der anarchistischen Bewegung, der CNT-FAI, anhand von Fotos, Archivaufnahmen und Texten nachzuempfinden und lebendig werden zu lassen.
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Captured


Festgehalten wurde die Geschichte der Lower East Side in Manhattan. Das ist leider auch bitter nötig, denn das Viertel zählt zu den als ersten, die gentrifiziert wurden. Dies geschieht anhand der Geschichte von Clayton Patterson, der seit 1979 mit seiner Kamera die Entwicklung der Lower East Side dokumentiert. Lange kann er jedoch nicht in der Rolle des stillen Beobachters zufrieden geben und setzt sich für die Belange des Viertels ein. Die Entwicklung gipfelt dann unter anderen in den Riots im Tompkin Square
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Corporation


Der Film analysiert das Verhalten von Großunternehmen im Geschäftsleben. Er kommt dabei zu dem Schluss, das solche Unternehmen in der Regel alle Kriterien für einen Psychopathen erfüllen, wenn Bewertungsmaßstäbe für menschliches Verhalten angelegt würden. Zudem wird dargelegt, dass solch ein Vergleich durchaus seine Berechtigung habe – weil Unternehmen als Juristische Personen rechtlich größtenteils mit Menschen (Natürliche Personen) gleichgestellt sind
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The Diary of Sacco and Vanzetti

The Diary of Sacco and Van­zet­ti is a do­cu­dra­ma re­leased in 2004, about the trial of Sacco and Van­zet­ti. It was di­rec­ted and writ­ten by David Rot­hau­ser, who also per­forms the role of Bar­to­lo­meo Van­zet­ti. The film pres­ents a his­to­ri­cal­ly ac­cu­ra­te ac­count of Van­zet­ti’s life from the mo­ment of his ar­ri­val as an im­mi­grant in the United Sta­tes, to the events lea­ding to his exe­cu­ti­on.
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Die freie Arbeiterstimme: Die jüdischen Anarchisten

In 1977, as the Je­wish an­ar­chist news­pa­per Freie Ar­bei­ter Stim­me was about to close down after 87 years of pu­bli­ca­ti­on, the filmma­kers in­ter­view­ed el­der­ly an­ar­chists about their ex­pe­ri­en­ces in the mo­ve­ment. They tal­ked about the con­di­ti­ons that led them to join, their fight to build trade uni­ons, dif­fe­ren­ces with the Com­mu­nists, at­ti­tu­des toward vio­lence, Yid­dish cul­tu­re, and loyal­ty to one ano­ther.
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Die Geschichte der CIA

Wie sähe eine Welt ohne Ge­heim­diens­te aus? Schwer vor­stell­bar – auf jeden Fall nicht so wie die Welt heute. Wie mensch sieht, sind Ge­heim­diens­te fes­ter Be­stand­teil ak­tu­el­ler Staats­po­li­tik, sei es nun BND, CIA oder der sy­ri­sche Ge­heim­dienst. Nicht nur auf den „gro­ßen“ Büh­nen der Welt haben sie ihre Fin­ger im Spiel. Re­pres­si­on sei­tens Nach­rich­ten­diens­te sind be­kannt. Ob bel­gi­sche An­ar­chis­ten eine Ka­me­ra hin­ter ihre Kü­chen­wand fin­den oder einem Frei­bur­ger Ak­ti­vis­ten 2500 € mo­nat­lich für Spit­zel-​Tä­tig­kei­ten ge­bo­ten wer­den.
Fest steht, Ge­heim­diens­te sind ein wich­ti­ges Werk­zeug staat­li­cher Herr­schaft. Gleich­zei­tig sind sie auch de­mas­kie­rend. Sie of­fen­ba­ren, was Staa­ten un­gern zu­ge­ben, dass die Rech­te der Be­völ­ke­rung nicht be­son­ders ernst ge­nom­men wer­den.
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Die Konsensfabrik

Der Film do­ku­men­tiert das Leben, die Ar­beit und die An­sich­ten des US-​ame­ri­ka­ni­schen In­tel­lek­tu­el­len und An­ar­cho-​Syn­di­ka­lis­ten Noam Chomsky über eine Zeit­span­ne von fünf­und­zwan­zig Jah­ren hin­weg. Er kri­ti­siert darin vor allem das He­ge­mo­nie­stre­ben der USA, die Kon­trol­le der Mas­sen­me­di­en durch Groß­kon­zer­ne, sowie an­de­re For­men der Me­di­en­zen­sur.
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Die lange Hoffnung

Das Video be­ginnt, wo an­de­re über die Ge­schich­te des Spa­ni­schen Bür­ger­krie­ges enden: an der Gren­ze. Denn zum ers­ten Mal er­hiel­ten deut­sche Fil­mer die Er­laub­nis, in Spa­ni­en Auf­nah­men zu ma­chen. 6 Wo­chen lang be­glei­te­ten sie Clara Thal­mann und Au­gus­tin Souchy in die Ge­gend Ka­ta­lo­ni­ens, wo beide zwi­schen 1936 und 1939 aktiv an den Kämp­fen gegen Fran­co und an einem bei­spiel­lo­sen so­zia­len Ex­pe­ri­ment teil­ge­nom­men haben: Bau­ern, Tag­löh­ner, Hand­wer­ker und Ar­bei­ter kol­lek­ti­vier­ten Land­be­sitz und Pro­duk­ti­ons­mit­tel. Es war keine blu­ti­ge Staats­ak­ti­on, son­dern tat­säch­lich eine Re­vo­lu­ti­on von unten, aus­ge­löst von An­ar­cho­syn­di­ka­lis­ten und ihrer Ge­werk­schaft CNT, die 1936 mit einer Mil­li­on Mit­glie­der eine be­deu­ten­de ge­sell­schaft­li­che Kraft dar­stell­te.
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Die Wobblies


Der Film zeigt die Ent­wick­lung der IWW von 1905 bis etwa 1930 an­hand von Do­ku­men­ta­ri­schen Ma­te­ri­al und In­ter­views mit alten Mit­glie­dern der Ge­werk­schaft.
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Die zweite Hinrichtung des Georg Elsers

Die Do­ku­men­ta­ti­on geht der Frage nach, warum das At­ten­tat vom Bür­ger­bräu­kel­ler bis heute dis­kre­di­tiert und ge­schmäht wird, warum der Wi­der­stand eines ein­fa­chen Man­nes über Jahr­zehn­te tot­ge­schwie­gen oder an­ders be­wer­tet wurde als der Wi­der­stand der Of­fi­zie­re.
„Ich habe den Krieg ver­hin­dern wol­len“, sagt Georg Elser beim Ver­hör durch die Ge­sta­po. Am 8. No­vem­ber 1939 hat der schwä­bi­sche Kunst­schrei­ner ver­sucht, Adolf Hit­ler im Münch­ner Bür­ger­bräu­kel­ler mit einer Bombe zu töten.
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Durruti – Biographie einer Legende

Der Film wurde 1971 von einem klei­nen Team um H.​M.​Enzens­ber­ger in den Nie­der­lan­den, Spa­ni­en und Frank­reich ge­dreht. Er ist eine Mon­ta­ge aus zeit­ge­nös­si­schen Auf­nah­men, Au­gen­zeu­gen­be­rich­ten und Bil­dern die ver­su­chen die Per­sön­lich­keit die­ses wohl be­kann­tes­ten spa­nisch-​an­ar­chis­ti­schen Ar­bei­ter­ak­ti­vis­ten nach­zu­zeich­nen. Der Film be­han­delt 4 The­men­krei­se: 1. er­kennt­nis­theo­re­ti­sche Schwie­rig­kei­ten über die his­to­ri­schen Vor­gän­ge; 2. die Frage nach po­li­ti­scher Le­gen­den­bil­dung; 3. die Aus­ein­an­der­set­zung mit den Er­schei­nungs­for­men des An­ar­chis­mus; 4. das Pro­blem des Al­terns der Re­vo­lu­ti­on
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Durruti in der spanischen Revolution


An­hand von Ori­gi­nal­do­ku­men­ten zeich­net der Film das Leben des Me­tall­ar­bei­ters und An­ar­chis­ten Bue­na­ven­tu­ra Dur­ru­ti nach. Es kommt nicht nur Dur­ru­ti selbst zu Wort, eben­so seine Le­bens­ge­fähr­tin Emi­li­en­ne Morin und zahl­rei­che an­de­re Zeit­ge­nos­sen. Der Film bie­tet einen an­re­gen­den Ein­blick in die re­vo­lu­tio­nä­ren Er­eig­nis­se in Spa­ni­en von 1936.
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Ein Volk in Waffen


Ein Volk in Waf­fen – Un pue­b­lo en armas. So­zia­le Re­vo­lu­ti­on in Spa­ni­en.“ Ein Film von Sin­di­ca­to de la In­dus­tria del Es­pectáculo, CNT-​Bar­ce­lo­na. Un pue­b­lo en armas er­schien zu­erst 1937 in den USA unter dem Titel „Fury over Spain“. Das eu­ro­päi­sche Ma­te­ri­al la­ger­te über 30 Jahre in Paris und wurde 1971, als sich das Ende der Fran­co-​Ära ab­zeich­ne­te, in Ita­li­en als 16mm-​Strei­fen rea­li­siert. „Un pue­b­lo en armas“ un­ter­schei­det sich von vie­len die­ser Film­pro­duk­tio­nen aus die­ser Zeit, wie z.B. „The Will of the Peop­le“ (USA 1939), indem er we­ni­ger die De­tails des Krie­ges als mehr die so­zia­le Re­vo­lu­ti­on in den Vor­der­grund zu rü­cken ver­sucht.
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Emma Goldman – an exceedingly dangerous woman


Do­ku­men­ta­ti­on über das Leben und Wir­ken der ame­ri­ka­ni­schen An­ar­chis­tin Emma Gold­man
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Ethel MacDonald: An Anarchist’s Story


Made in 2006 with sup­port from Scot­tish film, the dra­ma-​do­cu­men­ta­ry in­ters­per­ses ori­gi­nal re­por­ta­ge with drama and ex­pert in­ter­views over sup­porting com­men­ta­ry by David Hay­man. It was fil­med on lo­ca­ti­on in Bar­ce­lo­na and Glas­gow. Litt­le­wood said: „It is a re­mar­ka­ble story of an in­di­vi­du­al who strugg­les to achie­ve, vir­tual­ly on her own,“ he said. „even in Ca­li­for­nia, peop­le were con­cer­ned for her sa­fe­ty when she was ar­rested and the Scot­tish pa­pers cal­led her a Scar­let Pim­per­nel. She lived … with other an­ar­chists in Gib­son Street in Glas­gow. We have in­ter­view­ed one of them, John Cald­well, and he gives a re­mar­ka­ble testi­mony.
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Foucault-Reihe I: Foucault gegen Foucault

Mit Bildern und in Gesprächen wird sich den herausfordernden Werken Foucaults angenähert.
Michel Foucault gilt als einer der wichtigsten Vertreter des französischen Poststrukturalismus. Seine Arbeiten, in denen er das Entstehen und die Mechanismen von Macht untersucht, und Schulen, Kasernen und Krankenhäuser mit Gefängnissen vergleicht, sorgten stets für Kontroversen. Zu seinen wichtigsten Werken zählen unter anderem „Wahnsinn und Gesellschaft“, „Die Ordnung der Dinge“, „Archäologie des Wissens“, „Überwachen und Strafen“ sowie seine großangelegte, dreiteilige Geschichte der Sexualität. Diese Werke erscheinen auch in der Dokumentation.
Neben dem Schreibtisch war auch die Straße Ort von Foucaults Praktiken.
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In 45 Minuten will Rick Roderick, ein amerikanischer Philosophie-Dozent, Foucaults Ideen und Einsichten erläutern. Dabei streift er viele Punkte, z.B. Foucaults Geschichtsverständnis. Er beantwortet die Frage, warum es wichtig sei Diskurse von Marginalisierten und Diskontinuitäten in jeden Versuch einer Geschichtsschreibung einzubeziehen. Mit Witz und auf Verstehen bedacht verteidigt er Foucaults unverschämte These, dass Wissen durch Macht kontrolliert wird und beide sich bedingen.
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Fourth World War


Im vierten Weltkrieg stehen sich nicht Nationen oder Armeen gegenüber. Es ist ein Krieg zwischen einer gesellschaftlichen Logik der Ausbeutung und dem Willen auf ein gutes und freies Leben. In diesem Sinne ist Herrschaft immer repressiv, es ist ein Geschäft der Unterdrückung. Auf der Welt regt sich Widerstand gegen repressiven Strukturen. Ob es die Zapatisten in Mexiko, Gewerkschaften in Südkorea, soziale Bewegungen in Argentinien oder Kanada – alle kämpfen gegen den gleichen Feind in unterschiedlicher Erscheinung, dem Empire. Selbst Palästina wird undifferenziert dieser weltweiten Multitude hinzugerechnet.
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag: Die Mainzer Straße wird geräumt

»Herz­li­chen Glück­wunsch zum Ge­burts­tag, die Main­zer wird ge­räumt!« Mit die­sen Wor­ten wird Oss­walt Buss am 12. No­vem­ber 1990 von einer Mit­be­woh­ne­rin ge­weckt. Am Abend zuvor hatte er noch in einer Knei­pe in der Stra­ße fried­lich in sei­nen Ge­burts­tag hin­ein­ge­fei­ert. Den ge­set­zes­frei­en Raum nach dem Herbst ’89 will kei­ner auf­ge­ben. Bin­nen we­ni­ger Mo­na­te gab es über 100 be­setz­te Häu­ser im Ost­teil der Stadt. Die teil­wei­se noch vom Krieg zer­stör­ten Häu­ser ge­hör­ten nie­mand, die Ei­gen­tums­ver­hält­nis­se waren offen.
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Irgendwie Irgendwo Irgendwann


Eine Ent­schei­dung muss ge­trof­fen wer­den. Ent­we­der es wird ge­räumt oder unter zwangs­ja­cken­haf­ten Be­din­gun­gen le­ga­li­siert. So sah der Kon­flikt um die Ha­fen­stra­ße 1987 aus. Be­glei­tet wird die Do­ku­men­ta­ti­on von den Bei­trä­gen des Ra­di­os Ha­fen­stra­ße. Ein kur­zer Ab­riss über die Er­eig­nis­se rund um die Le­ga­li­sie­rung der Ha­fen­stra­ße und des Ab­gangs des Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ters.
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Just Do It

The world of en­vi­ron­men­tal di­rect ac­tion has re­mained a secre­ti­ve one, until now. Emily James spent over a year em­bed­ded in ac­tivist groups such as Cli­ma­te Camp and Plane Stu­pid to do­cu­ment their clan­des­ti­ne ac­tivi­ties. With un­pre­ce­den­ted ac­cess, Just do It takes you on an as­to­nis­hing jour­ney be­hind the sce­nes of a com­mu­ni­ty of peop­le who re­fu­se to sit back and allow the de­struc­tion of their world.
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Kaufen für die Müllhalde


Der Do­ku­men­tar­film be­han­delt das ein­ge­bau­te Ver­falls­da­tum vie­ler tech­ni­schen Pro­duk­te. Der ganze ka­pi­ta­lis­ti­sche Wahn­sinn wird hier bei­spiel­haft auf­ge­zeigt. Lei­der bie­tet der Film als Lö­sungs­mög­lich­keit nur einen grün­ge­wa­sche­nen Ka­pi­ta­lis­mus an, den­noch bleibt der Film sehr emp­feh­lens­wert für alle die wis­sen wol­len, warum ihre Dru­cker schein­bar völ­lig aus dem nichts den Geist auf­ge­ben.
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Kurt Gustav Wilckens

Kurt Gus­tav Wil­ckens war ein Ge­werk­schaf­ter und An­ar­chist, er wurde am 3. No­vem­ber 1886 in Bramstedt ge­bo­ren, er starb am 15. Juni 1923 in Bue­nos Aires, Ar­gen­ti­ni­en an den Fol­gen eines At­ten­tats.
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Lucio Urtubia – Anarchist und Maurer


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Nestor Machno – ukrainischer Bauer und Anarchist

Nes­tor Mach­no war ein ukrai­ni­scher An­ar­chist, der zwi­schen 1917 und 1921 wäh­rend des rus­si­schen Bür­ger­kriegs zum An­füh­rer der nach ihm be­nann­ten Mach­nowscht­schi­na, einer an­ar­chis­ti­schen Volks­be­we­gung in der Ukrai­ne, wurde.
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Neun Tagen hinter Barrikaden

Im Sep­tem­ber 1986 war Ko­pen­ha­gen Schau­platz einer Ak­ti­on, die wohl nicht nur für Dä­ne­mark ein­zig­ar­tig war. Es geht um ein da­mals seit über drei Jah­ren be­setz­tes Haus, in dem rund 60 Leute leben. Die Be­sit­ze­rin will es ab­rei­ßen las­sen – die Räu­mung ist für den fol­gen­den Tag an­ge­kün­digt… Hier be­ginnt der Vi­deo­film der dä­ni­schen Grup­pe, die wäh­rend der neun Tage dau­ern­den Ver­tei­di­gung der Be­set­zung bei fast allen Ak­tio­nen und All­tags­si­tua­tio­nen fil­men konn­te. Ihr ge­lang so ein Por­trait des Le­bens hin­ter den Bar­ri­ka­den von den Leu­ten, die sich ent­schlos­sen hat­ten, das Haus mi­li­tant zu ver­tei­di­gen
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Pasaremos – Wir werden durchkommen

Do­ku­men­ta­ri­sche Auf­nah­men und Film­aus­schnit­te sowie Stel­lung­nah­men ös­ter­rei­chi­scher Teil­neh­mer am Spa­ni­schen Bür­ger­krieg geben nicht nur ein Bild die­ses Bür­ger­krie­ges, son­dern auch einen Ein­blick in die wi­der­sprüch­li­chen Hal­tun­gen von Men­schen und Mäch­ten in die­ser ent­schei­den­den Zeit vor dem Zwei­ten Welt­krieg.
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Rauchhaus – das ist unser Haus

Eine der ers­ten öf­fent­lich­keits­wirk­sa­men Be­set­zun­gen in Deutsch­land. Die­sem Neuem woll­te auch von bür­ger­li­cher Seite be­geg­net wer­den. Des­we­gen er­stell­te der WDR diese etwas voy­eu­ris­ti­sche Do­ku­men­ta­ti­on über die Men­schen und das Leben im Ge­org-​von-​Rauch-​Haus. Es geht we­ni­ger um die po­li­ti­schen Hin­ter­grün­de, son­dern mehr um die Frage: Was für Ju­gend­li­che sind das?
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Reclaim the Streets


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Roses on my Table

Eine kurze Doku über das „Wing­nut An­ar­chist Collec­tive“ in Rich­mond, Vir­gi­nia. 2011 wurde das Kol­lek­tiv von Ethan Sil­ver­stein be­glei­tet und ge­filmt. Die Ak­ti­vis­t_In­nen be­mü­hen sich sehr Teil der Com­mu­ni­ty vor Ort zu sein. Bei­spiels­wei­se hel­fen sie nach dem Hur­ri­kan Kat­ri­na die Stra­ßen wie­der zu säu­bern.
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Rudolf Rocker – Buchbinder und Anarchist

Der Film ist eine Spu­ren­su­che an­hand der Le­bens­sta­tio­nen von Ru­dolf Ro­cker: Mainz; Emi­gra­ti­on nach Lon­don und dor­ti­ge Or­ga­ni­sie­rung und Bil­dungs­ar­beit der vor allem anglo-​jü­di­schen Ar­bei­ter in der Ge­werk­schaft, Streiks für so­zia­le Rech­te; In­ter­nie­rung wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges, Ab­schie­bung nach Deutsch­land, Auf­bau der an­ar­cho­syn­di­ka­lis­ti­schen Ge­werk­schaft FAUD, Grün­dung der an­ar­cho­syn­di­ka­lis­ti­schen In­ter­na­tio­na­le IAA, Flucht und Emi­gra­ti­on in die USA.
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Sacco and Vanzetti

Sacco and Van­zet­ti is a 2006 do­cu­men­ta­ry film di­rec­ted by Peter Mil­ler. It pres­ents in­ter­views with re­se­ar­chers and his­to­ri­ans of the lives of Ni­co­la Sacco and Bar­to­lo­meo Van­zet­ti, and their trial. It also pres­ents fo­ren­sic evi­dence that re­fu­tes that used by the pro­se­cu­ti­on du­ring the trial. Pri­son let­ters writ­ten by the de­fen­dants are read by voice ac­tors with Tony Shal­houb as Sacco and John Tur­tur­ro as Van­zet­ti. In­ter­viewees in­clu­de Howard Zinn, Studs Ter­kel and Arlo Gu­thrie.
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Sag niemals nie

Do­ku­men­ta­ti­on über die Main­zer Stra­ße und die Räu­mung. Er­wäh­nens­wert ist, dass die Doku von einem Teil der Be­set­zern sel­ber ge­dreht wurde.
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Soma – An Anarchist Therapy


Blin­ded by tor­tu­re and with great dif­fi­cul­ty wal­king, 75 ye­ar-​old Ro­ber­to Frei­re con­ti­nues his work in a small collec­tive of an­ar­chist group the­ra­pists in Bra­zil, figh­ting the psy­cho­lo­gi­cal ef­fects of aut­ho­ri­ta­ria­nism.
Nick Co­oper tra­vel­led from the United Sta­tes to Rio de Ja­nei­ro, Sal­va­dor, Bahia, and São Paulo to cap­tu­re the ex­er­ci­ses, the voice, and the mo­ve­ment of Soma The­ra­py. He spent many long ses­si­ons with Ro­ber­to Frei­re, who ha­ving sur­vi­ved the Bra­zi­li­an mi­li­ta­ry dic­ta­torship, de­ve­lo­pe­ded Soma (body) thir­ty years ago, in­cor­po­ra­ting Wil­helm Reich’s teachings, a mar­ti­al art / dance form cal­led ca­poei­ra an­go­la, and the po­li­ti­cal ideas of an­ar­chism.
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Spezial Argentinien

Der 60­mi­nü­ti­ge Do­ku­men­tar­film in­for­miert dar­über, wie das Land von den in­ter­na­tio­na­len Fi­nanz­in­sti­tu­tio­nen IWF und Welt­bank unter der Fahne des Neo­li­be­ra­lis­mus und mit Hilfe einer kor­rup­ten ein­hei­mi­schen po­li­ti­schen Klas­se sys­te­ma­tisch rui­niert wurde. Der kom­pak­te und ein­mü­ti­ge Wi­der­stand der Be­völ­ke­rung seit dem 19./20. De­zember 2001 brach­te die Ver­hält­nis­se ins Wan­ken: die Leute or­ga­ni­sie­ren sich in Nach­bar­schafts­ver­samm­lun­gen, die Ar­beits­lo­sen blo­ckie­ren Stra­ßen, Fa­bri­ken wer­den be­setzt und von den Ar­bei­te­rIn­nen wei­ter­ge­führt, die straf­los ge­blie­be­nen Mi­li­tärs und Po­li­ti­ker der Mi­li­tär­dik­ta­tur wer­den auf of­fe­ner Stra­ße an­ge­grif­fen und öf­fent­lich ver­ur­teilt.
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Squat It The Russian Way

Häu­ser Be­set­zen ist in Russ­land ein ge­fähr­li­ches An­lie­gen. Zu viele Nazis, zu viel Po­li­zei, zu wenig Men­schen auf dei­ner Seite. Und zu allem Über­fluss gibt es meist kein Was­ser, Gas und Elek­tri­zi­tät. Davon be­rich­tet diese Doku und wirft einen Blick in ei­ni­ge Squats, vor allem in St. Pe­ters­burg und Mos­kau. Lei­der ist die Qua­li­tät recht schlecht und die Un­ter­ti­tel nicht immer gut er­kenn­bar, so dass Mensch nicht alles ver­steht.
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Steffi bleibt!

Die Ex-​Stef­fi war ein Haus, in das die Be­woh­ne­rIn­nen des be­setz­ten Hau­ses Stef­fi, be­nannt nach der Ste­pha­ni­en­stra­ße in Karls­ru­he ein­zo­gen, nach­dem auch die­ses 1997 ge­räumt wer­den soll­te. Die­ser 1997 in Ko­ope­ra­ti­on mit der Film­aka­de­mie Ba­den-​Würt­tem­berg er­schie­ne­ne Film wurde von und mit den Leu­ten aus der Stef­fi ge­dreht und bie­tet einen autent­hi­schen Ein­blick in das Leben in die­sem Wohn­pro­jekt. Na­tür­lich lässt sich der volle Um­fang des Le­bens in der Stef­fi nicht auf eine knap­pe Stun­de Film ban­nen, trotz­dem be­kommt mensch einen Ein­druck von der Kon­zep­ti­on des Hau­ses und kann viel­leicht auch für sich selbst und ei­ge­ne Pro­jek­te ei­ni­ge gute Ideen dar­aus mit­neh­men.
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Street Politics 101


Als im März 2012 die Stu­di­en­ge­büh­ren in Mon­tre­al er­höht wur­den, kam es zu einem mas­si­ven Streik der Stu­den­t_In­nen, der über sechs Mo­na­te die Stra­ßen ein­nahm. Pro­tes­te und mas­sen­haf­te di­rek­te Ak­tio­nen wur­den Teil des All­tags. Meh­re­re Male de­mons­trier­te über 100.​000 auf den Stra­ßen Mon­tre­als. Die Ant­wort der Po­li­zei ließ nicht lange auf sich war­ten und lie­ßen ihre Knüp­pel und Ge­fan­gen­nah­men spre­chen. Es gab sogar Auf­ent­halts­ver­bo­te für das ge­sam­te Stadt­ge­biet. Aber mit jedem Schlag eines Po­li­zis­ten, wuchs die Be­we­gung.
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Strike Bike


Vol­ler Wut im Bauch be­setz­te die Be­leg­schaft der Fahr­rad­fa­brik Bike Sys­tems in Nord­hau­sen am 10. Juli 2007 ihren Be­trieb. Mit dem Be­schluss des neuen Ei­gen­tü­mers, das Werk an die­sem Tag kom­plett zu schlie­ßen, hat­ten sich die 135 Frau­en und Män­ner in Thü­rin­gen schon fast ab­ge­fun­den. Als ihnen die Ge­schäfts­füh­rung an die­sem Tag aber mit­teil­te, dass Lone Star nicht mal mehr die Ab­fin­dun­gen und die aus­ste­hen­den Löhne be­zah­len woll­te, war das Maß voll.
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Taksim Commune


Im Mai explodierte schließlich das Pulverfass in Istanbul. Nachdem jahrelang gentrifiziert und der „wirtschaftliche Standort“ ausgebaut wurde und so die soziale und politische Landschaft erodierte. Über drei Wochen hinweg war das Gebiet um den Gezi-Park und den Taksim-Platz eine polizeifreie Zone. Diese Entmachtung der Staatsgewalt wurde natürlich nicht toleriert und Tayyip Erdogan zeigte seine autoritäre Fratze und schwerbewaffnete Polzeieinheiten räumten schließlich Taksim-Platz und Gezi-Park. In dieser Zeit gab es über tausend Verletzte und einige starben während der Räumung. Die Dokumentation beschränkt sich nicht nur auf die Gewalt und den Widerstand, im gleichen Umfang gab es auch ein anderes Leben auf dem Taksim-Platz; mit Voküs, Musik, Workshops und vielem mehr.
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Tanz auf dem Vulkan


Es wer­den die An­fän­ge, das erste Sich-​Aus­pro­bie­ren und die schein­bar un­ver­meid­li­che Räu­mung des Heus­ner­vier­tels in Bo­chum ge­zeigt.
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Vivir la Utopia


Die Uto­pie Leben ist eine im Jahr 1997 unter der Regie von Juan Ga­me­ro für den Sen­der TVE pro­du­zier­te Do­ku­men­ta­ti­on. Das Werk be­schäf­tigt sich mit den an­ar­chis­ti­schen und an­ar­cho-​syn­di­ka­lis­ti­schen Be­we­gun­gen wäh­rend des Spa­ni­schen Bür­ger­krie­ges 1936-​1939. Dabei geht sie ins­be­son­de­re auf den Be­reich des All­tags­le­ben ein und ver­sucht die ra­di­ka­len Ver­än­de­run­gen auf­zu­zei­gen, die sich in die­sen Jah­ren er­ga­ben.
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Von der modernen Sklaverei

Diese Col­la­ge an star­ken Bil­dern un­ter­legt von einem pes­si­mis­ti­schen Off ver­sucht nichts ge­rin­ge­res als die Er­klä­rung der gan­zen Welt. In kur­zen Ab­schnitt wird dabei von Wirt­schaft, Er­näh­rung, Öko­lo­gie zu Re­li­gi­on, Me­di­zin, etc. ge­sprun­gen. Das Er­klä­rungs­mus­ter bleibt immer das glei­che:
Wir sind Skla­ven in einer to­ta­li­tä­ren Welt. Na­tür­lich steht da kein Dik­ta­tor und gibt Be­feh­le. Die Doku er­klärt diese mo­der­ne Welt als eine Kon­trol­le über alle Be­rei­che des Le­bens durch eine to­ta­li­tä­re Markt­wirt­schaft. Kul­tur wird als Herr­schafts­mit­tel prä­sen­tiert um zu täu­schen und immer wie­der die Hoff­nung auf Bes­se­rung zu geben.
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