Fourth World War

Produktionsjahr: 2003
Gattung: Dokumentation
Drehort: USA
Laufzeit: 75 Minuten
Regisseur Big Noise
anarchistisch geprägt

Im vierten Weltkrieg stehen sich nicht Nationen oder Armeen gegenüber. Es ist ein Krieg zwischen einer gesellschaftlichen Logik der Ausbeutung und dem Willen auf ein gutes und freies Leben. In diesem Sinne ist Herrschaft immer repressiv, es ist ein Geschäft der Unterdrückung. Auf der Welt regt sich Widerstand gegen repressiven Strukturen. Ob es die Zapatisten in Mexiko, Gewerkschaften in Südkorea, soziale Bewegungen in Argentinien oder Kanada – alle kämpfen gegen den gleichen Feind in unterschiedlicher Erscheinung, dem Empire. Selbst Palästina wird undifferenziert dieser weltweiten Multitude hinzugerechnet.
Das Empire stand nicht plötzlich auf der Weltbühne, es hat sich entwickelt. Mit der Auslagerung der Produktion aus den kapitalistischen Zentren und mit Freihandelsabkommen wie NAFTA.
Jeder Krieg hat auch seine Opfer. Diese kommen auch im „vierten Weltkrieg“ zu Geltung. Ob es nun Carlo Giuliani oder Opfer bei Bombenabwürfen, das Empire kennt kein Mitleid. Und es hat auch keines verdient; Gewalt ist legitim und geboten, folgt mensch dem Film.

Link: Youtube (englisch mit deutschen Untertitel)